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Der Einzug

Das kleine Fellknäuel namens Timo ist eingezogen und stellt hier alles auf den Kopf. 

Aber ich muss von Anfang an erzählen:
Letztes Wochenende schrieb ich eine Email an eine Kleinanzeigen-Einstellerin bekam allerdings keine Antwort. Am Montag schrieb ich nochmal und bekam natürlich die Absage, dass er nicht mehr zu haben wäre. Und ich nenne es Schicksal, dass am Mittwoch doch noch eine Email kam, dass er wieder zu haben sei.

Somit fuhr ich heute rund 120 Kilometer einfach um mir den Kleinen anzusehen. Mich begrüßte ein 13 Wochen alter quirliger Hund. Quirlig ist noch untertrieben denn er schnappte nach Händen, Ärmeln und allem was sonst so baumelte oder flatterte. Mein erster Gedanke war "ach du schande, ein zweiter Flori".

Aber ich hab mich ein wenig mit ihm beschäftigt und kam zum Schluss, dass er in den letzten fünf Wochen rein gar keine Grenzen auferlegt bekam geschweige denn Erziehung. Ich nahm ihn dennoch mit, da das in dem Alter noch lenkbar ist.

Die Autofahrt war für ihn wohl das Grausamste am ganzen Tag. Er fuhr erst das zweite Mal Auto und er legte sich zwischendurch sogar mal kurz hin. Da muss einfach nur Routine reinkommen und gut ist

In der Wohnung musste ich ihm zuerst einmal klar machen, dass die Schweine tabu sind. Mit den offenen Stallungen ist das durchaus problematisch aber das hat er schnell gelernt und meidet sie meistens. Genau das Verhalten, dass ich haben möchte.

Ein weiteres Problem ist die Tatsache, dass er draußen zu aufgeregt ist um sein Geschäft zu verrichten. Daran müssen wir definitiv noch arbeiten. Obwohl ich alle zwei Stunden mit ihm draußen war (nach dem Schlafen, nach dem Fressen, nach dem Spielen), zog er es vor mir in die Küche zu pieseln.

Auch die Beißhemmung an der wir stetig arbeiten werden müssen ist noch eine Geschichte. Aber er fängt nur dann an auf Fingern und Händen rumzukauen wenn er sein Beißhandtuch nicht hat. Das heißt, Lenkung des Beißens auf das Handtuch. Finden seine Zähne doch mal den Weg in meine Hände wird laut "aaaauuuu" gequietscht, Hände ruhig weggenommen und für zwei bis drei Minuten der Hund ignoriert.

Aber er hat auch tolle Seiten. Er blieb abends auf seinem Bettchen liegen und hat mich meine Schweine versorgen lassen obwohl ich außer Sichtweite war. Außerdem lernt er schnell. Das "Sitzen" klappt indoor schon ganz gut und ich gewöhne ihn an den Klicker.

Schauen wir was der morgige Tag bringt. 

17.5.12 10:12
 


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