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Tja, das bin ich, Timo.

Meine Mama (Jack-Russell-Terrier) sollte eigentlich sterilisiert werden aber mein Papa (Labrador) hat spitz gekriegt, dass sies noch nicht war. Und daraus bin ich dann ich entstanden.

Am 7. Februar 2012 kam ich auf die Welt, war dann fünf Wochen lang bei einer älteren Dame, die mich leider nicht erziehen konnte.

Und damit aus mir noch ein toller Hund bin ich Mitte Mai bei meinem Frauchen eingezogen und stelle alles gewaltig auf den Kopf. 

In meinem Blog berichtet mein Frauchen immer über meine Problemchen, meine Fortschritte und Supererfolge.

Euer Timo

 



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Blog

Kennel sind toll

Um 7:20 Uhr ist der dritte Tag angebrochen Timo hat wieder ohne Probleme durchgeschlafen und wir sind auch nur deshalb so früh aufgestanden weil ich auch mal ganz dringend aufs Klo musste.

Also flott angezogen, Timo angezogen und runter zum Pieseln. Auf der Straße pieselte er und ich doofe Kuh wollt ihn aufs Gras ziehen anstatt mich zu freuen, dass er pieselte, egal wo draußen. Hauptsache er pieselte. Haufen war allerdings keiner unterwegs. Kein Wunder bei dem bisschen was er sich täglich aus meiner Hand erarbeitet. Aber das wird er schon noch merken.

Draußen hatten wir dann die erste Hundebegegnung in Form eines keifenden großen schwarzen Hundes der einen Bogen um uns ging. Bin dann mit Timo auch normaler weitergelaufen wobei er natürlich zu dem Hund hinwollte und es gar nicht verstanden hat, warum wir da jetzt nicht hingehen. 

Waren etwa eine Stunde draußen wobei er zum Schluss sehr aufdrehte und ich das abbrach und wir heimgelaufen sind. Eigentlich eh schon zu lang. 

Er war jetzt bis ca. halb 10 wach und schläft nach etwa einer halben Stunde Halligalli in der Wohnung auch wieder. Bezüglich des Beißens probiere ich dann einen neuen Ansatz aus und werde darüber berichten.

Habe Timo außerdem mal gewogen. Derzeit kommt er auf 7,2 kg. Dann wird er glaub ich unter 20 kg bleiben auch wenn er noch ein bisschen auf die Rippen kriegen darf. 

Gegen 12 Uhr sind wir losgefahren und haben einen Kennel geholt. Das Autofahren wird langsam besser hab ich grad den Eindruck. Er hechelt weniger allerdings wars heut auch wieder sehr warm und das Hecheln konnt ich stellenweise nicht vom St resshecheln unterscheiden. Auf der Rückfahrt hat er sich mehr hingelegt. Den Stoffkennel hat er soeben angenommen bevor er ein bisschen am Ochsenziemer rumgenagt hat. Waren jetzt allerdings auch 2,5 Stunden unterwegs und auf der Rückfahrt fielen ihm ja schon die Augen zu. Bevor wir losgefahren sind, hat er auch noch auf der Miniwiese gegenüber gepieselt und beim Zwischenstop an der Stoibermühle hat er sogar auf der Wiese sein etwas weiches Minihäufchen gemacht. Bin stolz auf ihn

Dafür hat er dann gleich mal noch in die Wohnung gepieselt -.-

Wenn ich am Tisch esse akzeptiert er das wirklich nur schwerlich. Er drück seinen Missmut dann in Form von Hochspringen und versuchen mit der Nase aufn Tisch zu kommen aus. Wenn er sich mal beruhigt hat, liegt er im Kennel. 

Und abends trotz Gassi-Gang hat er dann noch ein Häufchen vor die Tür gesetzt. 

19.5.12 10:22


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Autos sind doof

Timo hat die Nacht durchgeschlafen. Heut früh war ich dann nicht schnell genug mit Anziehen gewesen und eine riesige Pipipfütze zierte dann das Laminat. Verdammt, dabei wollte ich, dass er wirklich ganz doll muss und sich dann draußen entleert. Meine Schuld morgen werde ich mir die Klamotten direkt ans Bett legen um nur aufstehen zu müssen zum Schuhe anziehen und Timo das Geschirr anzulegen.

Bin mit ihm dann dennoch raus gegangen, denn immerhin kommt ja auch irgendwann mal ein großes Geschäft. Naja, wie immer war er zu sehr aufgeregt. An der relativ viel befahrenen Straße hatte er ziemlich Angst vor Autos, dass ich ihn auf den Arm genommen habe und zum Feld getragen haben. Er wollte sich immer wieder in der Hecke verstecken und ich habe keine Lust meinen Hund hinter mir herzuziehen. Diese Gassirunde ist auf jeden Fall ungeeignet im Moment. 

Als wir dann wieder drinnen waren habe ich noch eine flotte Übungsminute eingelegt und dann seh ich wie er sich einen Platz sucht. So schnell konnte ich ihn allerdings nicht hochnehmen und runtertragen wie er zwei Köttel fallen ließ. Draußen simmer dann noch geschlagene 15 Minuten gestanden wo natürlich alles andere wieder viel interessanter war als sein Geschäft zu verrichten.

Aber ich bin zuversichtlich. Mit meiner Erfahrung muss das zu schaffen sein. Notfalls mit kleinen Tricks. 

Mittags waren wir dann in Freising im Futterhaus. Kautzeug kaufen Er bekam von einer lieben Angestellten gleich mal ein Pansenröllchen und weil das verspeist bzw. nett durch die Gegend getragen hat, ham wir gleich ne vollte Tüte Pansenröllchen eingepackt. Timo war an der Kasse auch ziemlich unruhig. Ich vermutete, dass er aufs Klo müsste. Auf der Rückfahrt blieb ich an der Stoibermühle stehen und ging mit ihm über ein abgemähtes Feld und siehe da ... zuerst das große Geschäft und später dann das Kleine ich hab seine Spielzeug geworfen und mich ganz doll gefreut, dass jeder Außenstehende wohl gedacht hätte, dass ich einen an der Latte hab.

Die Autofahrt selbst war natürlich wieder der Horror für den Kleinen. Ich werde nun auch jedes Mal wenn wir rausgehen zuerst zum Auto gehen und ihn einmal reinbugsieren, dann darf er wieder raus wenn er mich anschaut und still ist. Vielleicht nehme ich ihm ein wenig die Angst damit. 

Und er ist eine kleine Wasserratte zuerst dachte ich er geht nicht ins Wasser aber in den Weiher ist er dann soweit, dass er in ca. 10 cm tiefen Wasser stand. Und Futter ins Wasser werfen findet er auch supertoll.

Scheinbar macht ihm das Autofahren nachts weniger etwas aus. Die Rückfahrt von meiner Freundin war ab der Hälfte ganz entspannt. Er hat weniger gehechelt und sich sogar mal hingelegt und zusammengerollt geschlafen. Allerdings nicht im Beifahrer-Fußraum sonst auf dem Beifahrersitz. Wollte ihm ein bisschen was gutes tun weil ihm wohl ja immer sehr schlecht wird (er speichelt sehr viel). 

Auf der Fahrt zu meiner Freundin sind wir im Weltwald kurz angehalten und eine Ministrecke durch den Wald und an der Schleppleine im Feld gedreht weil er im Auto so stark hechelte und sich aufregte, dass ich vermutete, dass er doch mal wieder irgendwann pinkeln müsste. Nachmittags auf dem Feld hat ers nämlich nicht gemacht. 

Nach endlosem Schnuppern (ich fand Rehspuren, wie passend für den zukünftigen Fährtenhund ) hat er sich tatsächlich hingesetzt und gepieselt ... hab mich natürlich wieder ganz doll gefreut. Im Garten meiner Freundin hat er dann zum Schluss auch noch ein großes Geschäft gemacht. Nur im dunkeln pieseln ist wohl nicht seins, das landete vorhin wieder in der Wohnung auf einem Vorleger -.- Stand ja nur 15 Minuten mit ihm draußen.

Bei Alex hat er sich soweit ganz vorbildlich benommen, schlief sogar auf seiner Decke. Beim Essen hat er dann gebissen und gemacht und getan weil er seinen Willen nicht bekam (aua). Aber irgendwann hat er sich beruhigt und dann wars wieder okay. Zum Schluss war er einfach nur übermüdet und vielleicht hat er da schon mal gemusst. Aber zwischen tatsächlichem Haufen und Anzeigen lag dann doch mehr als genug Zeit. 

Das Aufgedreht-sein beim Hochkommen hab ich gerade wohl mal umgekrempelt er wollte wieder mit seinem Fuchs spielen und kommt dann ewig nicht zur Ruhe. Also gabs ein Pansenröllchen und innerhalb von wenigen Minuten lag er und schläft ... puh und damit geh ich auch schlafen ... Tag 2 erfolgreich beendet ... 

 

18.5.12 23:15


Der Einzug

Das kleine Fellknäuel namens Timo ist eingezogen und stellt hier alles auf den Kopf. 

Aber ich muss von Anfang an erzählen:
Letztes Wochenende schrieb ich eine Email an eine Kleinanzeigen-Einstellerin bekam allerdings keine Antwort. Am Montag schrieb ich nochmal und bekam natürlich die Absage, dass er nicht mehr zu haben wäre. Und ich nenne es Schicksal, dass am Mittwoch doch noch eine Email kam, dass er wieder zu haben sei.

Somit fuhr ich heute rund 120 Kilometer einfach um mir den Kleinen anzusehen. Mich begrüßte ein 13 Wochen alter quirliger Hund. Quirlig ist noch untertrieben denn er schnappte nach Händen, Ärmeln und allem was sonst so baumelte oder flatterte. Mein erster Gedanke war "ach du schande, ein zweiter Flori".

Aber ich hab mich ein wenig mit ihm beschäftigt und kam zum Schluss, dass er in den letzten fünf Wochen rein gar keine Grenzen auferlegt bekam geschweige denn Erziehung. Ich nahm ihn dennoch mit, da das in dem Alter noch lenkbar ist.

Die Autofahrt war für ihn wohl das Grausamste am ganzen Tag. Er fuhr erst das zweite Mal Auto und er legte sich zwischendurch sogar mal kurz hin. Da muss einfach nur Routine reinkommen und gut ist

In der Wohnung musste ich ihm zuerst einmal klar machen, dass die Schweine tabu sind. Mit den offenen Stallungen ist das durchaus problematisch aber das hat er schnell gelernt und meidet sie meistens. Genau das Verhalten, dass ich haben möchte.

Ein weiteres Problem ist die Tatsache, dass er draußen zu aufgeregt ist um sein Geschäft zu verrichten. Daran müssen wir definitiv noch arbeiten. Obwohl ich alle zwei Stunden mit ihm draußen war (nach dem Schlafen, nach dem Fressen, nach dem Spielen), zog er es vor mir in die Küche zu pieseln.

Auch die Beißhemmung an der wir stetig arbeiten werden müssen ist noch eine Geschichte. Aber er fängt nur dann an auf Fingern und Händen rumzukauen wenn er sein Beißhandtuch nicht hat. Das heißt, Lenkung des Beißens auf das Handtuch. Finden seine Zähne doch mal den Weg in meine Hände wird laut "aaaauuuu" gequietscht, Hände ruhig weggenommen und für zwei bis drei Minuten der Hund ignoriert.

Aber er hat auch tolle Seiten. Er blieb abends auf seinem Bettchen liegen und hat mich meine Schweine versorgen lassen obwohl ich außer Sichtweite war. Außerdem lernt er schnell. Das "Sitzen" klappt indoor schon ganz gut und ich gewöhne ihn an den Klicker.

Schauen wir was der morgige Tag bringt. 

17.5.12 10:12


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